AGB für die Nutzung des AnaCalling-Dienstes
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Webunox L.L.C-FZ (nachfolgend „Anbieter") und Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung des Dienstes AnaCalling.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
AnaCalling ist ein Dienst zur automatisierten Annahme und Verarbeitung von Telefonanrufen mittels Sprachverarbeitung. Der Dienst umfasst je nach gebuchtem Paket:
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem gebuchten Paket und dem jeweiligen Angebot.
Ein Vertrag kommt durch die Annahme der Bestellung des Kunden durch den Anbieter zustande. Die Annahme erfolgt durch eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch die Freischaltung des Dienstes.
Die Preise für die angebotenen Pakete ergeben sich aus der jeweils aktuellen Preisliste. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, den Dienst zu unterbrechen.
Die Tarife Pro und Enterprise werden als Flatrate angeboten: Sie umfassen eine der Höhe nach unbegrenzte Anzahl angenommener Anrufe zu einem festen monatlichen Entgelt. Die Flatrate gilt für die eigene, bestimmungsgemäße geschäftliche Nutzung des Kunden im eigenen Unternehmen. Der Tarif Pro umfasst eine Rufnummer je Standort; im Tarif Enterprise richtet sich die Anzahl der Rufnummern nach der jeweiligen Vereinbarung.
Als Anruf im Sinne dieser AGB gilt jedes vom Anbieter angenommene Gespräch mit einer Dauer von mehr als 15 Sekunden. Kürzere Verbindungen werden nicht berechnet.
Die Flatrate setzt eine faire, dem üblichen Geschäftsbetrieb des Kunden entsprechende Nutzung voraus. Als üblich gilt ein Anrufaufkommen, das das durchschnittliche Aufkommen vergleichbarer Kunden desselben Tarifs nicht um ein Vielfaches übersteigt. Nicht von der Flatrate umfasst und insbesondere nicht als faire Nutzung anzusehen ist:
Überschreitet die Nutzung des Kunden den üblichen Rahmen erheblich oder liegt eine nicht von der Flatrate umfasste Nutzung vor, wird der Anbieter den Kunden zunächst hierauf hinweisen und ihm einen zu seinem tatsächlichen Bedarf passenden Tarif bzw. ein individuelles Angebot (z. B. Enterprise) anbieten. Erst wenn der Kunde die vertragswidrige Nutzung trotz Hinweis fortsetzt, ist der Anbieter berechtigt, das Anrufaufkommen angemessen zu drosseln, die den üblichen Rahmen übersteigende Nutzung nach Aufwand gesondert zu vergüten, den Dienst vorübergehend zu beschränken oder den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen. Eine rückwirkende Nachberechnung ohne vorherigen Hinweis erfolgt nicht.
Die Regelungen zur fairen Nutzung dienen dem Schutz der Verfügbarkeit und Stabilität des Dienstes sowie der gleichmäßigen Nutzbarkeit für alle Kunden.
Die Tarife Flex und Plus sind keine Flatrate, sondern nutzungsabhängige Tarife mit einem monatlichen Kostendeckel. Die vorstehenden Grundsätze zur fairen und bestimmungsgemäßen Nutzung gelten für diese Tarife entsprechend.
Alle Pakete (Plus, Pro, Enterprise) sind monatlich kündbar – es gibt keine Mindestlaufzeit. Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Kunde verpflichtet sich:
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der gesondert zu vereinbarende Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO. Dieser ist auf der Website des Anbieters abrufbar.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für Schäden aus der Nichterreichbarkeit des Dienstes aufgrund höherer Gewalt oder technischer Störungen Dritter (z.B. Netzbetreiber, Cloud-Anbieter) ist ausgeschlossen.
Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes an, übernimmt jedoch keine Garantie für eine ununterbrochene Verfügbarkeit. Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, vorab angekündigt.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt. Wenn der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 6 Wochen widerspricht, gelten die neuen AGB als vereinbart. Auf das Widerspruchsrecht wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Dubai, U.A.E., soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
Stand: 2. Juni 2026